Am Pazifik entlang bis Jalama Beach

Seekühe an der Pazifikküste

Heute verlassen wir gleich morgens um 7 Uhr den Candlestick RV Park und die Stadt des Heiligen Franziskus und fahren in Richtung Süden. In Santa Cruz legen wir unseren ersten Stopp ein, um mal wieder einen Iced Caffe Latte zu genießen und unseren Kühlschrank etwas aufzufüllen. Dann geht es endlich los: gen Süden, mit dem endlosen Pazifik zu unserer Rechten, fahren wir den Highway No. 1 entlang. Und wieder sind wir hin und weg. Dieser endlos lange Horizont, die Weite des Meeres und die strahlende Oktobersonne lassen alle Alltagssorgen mit einem Mal ganz klein erscheinen. Wir legen pro Stunde mindestens einen Halt an einem der zahlreichen Aussichtspunkte ein. Diese Vista Points sind kleine Haltebuchten auf der Küstenseite der Straße, wo man als Auto-, Motorrad- oder Wohnmobilfahrer anhalten kann, um den gigantischen Ausblick zu genießen.

An dieser Stelle noch ein Tipp: Wenn es möglich ist, sollte man sich mit dem Fahren unbedingt abwechseln. Das Fahren auf dem Highway ist schon recht anstrengend, da die Fahrspuren teilweise sehr sehr eng werden und darüber hinaus stark befahren sind. Gerade im Norden ist die Straße sehr kurvig, und nicht gerade geringe Gefälle und Steigungen wechseln einander stetig ab.

Campground in Big Sur

Am Abend finden wir einen wunderschönen Campingplatz in dem kleinen Ort Big Sur, der ein Stück ins Inland hinein liegt. Der Highway führt einen aber direkt hindurch, man kann ihn also nicht verfehlen. Hier muss Camping erfunden worden sein: Unser Stellplatz befindet sich direkt zwischen zwei riesigen Bäumen, hinter uns plätschert ein idyllischer Fluss, und endlich kommen wir zu unserem langersehnten Barbecue. Mit einem leckeren Bier stoßen wir auf unsere erste erfolgreich gemeisterte Woche im Land der unbegrenzten Möglichkeiten an, und es gibt wohl keinen Ort auf der Welt, an dem wir gerade lieber wären.

Mit den Füßen im Pazifik am San Simeon Beach Am San Simeon Beach

Am nächsten Morgen geht es früh weiter in Richtung Süden. Unterwegs machen wir unsere erste Pause an einem der kleinen Strände kurz vor San Simeon – und finden uns vor einer riesigen Herde Seekühen wieder! So animalisch wie der Tag angefangen hat, geht er auch weiter. In Pismo Beach halten wir an der Pacific Dunes Ranch und buchen einen einstündigen Ausritt am Strand (50 Dollar). Das ist auf jeden Fall super geeignet für Reitanfänger, die den Strand vom Pferd aus erleben wollen.

Strand an der Pazifikküste Zu Pferd den Pismo Beach entdecken

Kurz hinter Lompoc biegen wir rechts auf die Jalama Road ab, die einzig und allein zum Jalama Beach führt. Der Jalama Beach Campground ist wunderschön, ein 10 Quadratmeter kleiner Laden bietet alles, was man sich als Camper wünscht, sowie einige schöne Souvenirs und einer kleinen Küche, in der der weltberühmte Jalama Burger zubereitet wird! Wir erstehen zwei dieser empfehlenswerten Burger und setzen uns vor den Camper, um zum ersten Mal die Sonne im Pazifik untergehen zu sehen. Das ist ein recht schnelles Schauspiel, denn innerhalb von einer Minute ploppt die Sonne in den Ozean, und es ist dunkel. Na ja, immerhin können wir jetzt behaupten, einen Sonnenuntergang an der Pazifikküste gesehen zu haben!

Die Sonne geht unter am Jalama Beach Traumhafter Sonnenuntergang am Jalama Beach

Die Ranger laden uns ein, uns noch zu ihnen ans Lagerfeuer zu setzen, und wir nehmen dankend an und kommen auf ein Bierchen bei ihnen vorbei. Bis tief in die Nacht sitzen wir gemütlich am Lagerfeuer. Einer der Jungs hat seinen Hund dabei, mit dem wir im Stockdunkeln noch am Jalama Beach hinuntergehen. Die Brandung ist extrem stark, und es ist sehr windig. In der wolkenlosen Nacht schauen wir nach oben – der Sternenhimmel ist atemberaubend. Diesen Anblick werden wir unseren Lebtag nicht vergessen!

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19.Dezember 2012  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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