48+1 Stunden in Washington – Tag 2

Washington Stadtburg

Tag 2

Am nächsten Morgen waren wir durch die Zeitverschiebung schon um sechs Uhr wach. Also machten wir uns mit einem Coffee to go, der in der Hotellobby kostenlos bereitstand, auf den Weg, um erst einmal die direkte Umgebung rund um den Dupont Circle zu erkunden. Dabei stellten wir fest, wie offen und freundlich die Menschen in Washington sind. Mehrfach wurden wir angesprochen, was wir denn um so eine Uhrzeit schon draußen machen, warum wir so früh auf einer Bank sitzen, es sei doch noch so kalt – einfach ein wenig nette Konversation am Rande, was wir aus Deutschland so nicht kennen. Um neun Uhr kam dann wie angekündigt Morgan vom DC Tourist Office zu uns ins Hotel und brachte uns viele Stadtinfos, Geschenke und Gutscheine für den Sightseeing-Bus, Madame Tussaud’s und das Spy Museum. Sie war total nett und gab uns noch ihre Handynummer, falls wir noch Fragen hätten oder irgendwie Hilfe bräuchten. Gut ausgestattet zogen wir nun los, erst einmal wieder in Richtung National Mall und White House. Wir waren beeindruckt von der Vielfalt der Häuser – hier stehen alte Backsteingebäude direkt neben voll verspiegelten Neubauten, trotzdem wirkt das ganze Stadtbild sehr harmonisch und rund.

Washington Old Post Office

Wir besuchten zuerst das Old Post Office. Mit seinem 96 Meter hohen Turm ist es ein wunderschönes Gebäude, in dem in früheren Zeiten, als es noch keine Postleitzahlen gab, die Post per Hand sortiert und die Adressen mühsam zugeordnet werden mussten. Heute beinhaltet es eine kleine Mall mit Food Court. Die Fahrt mit dem gläsernen Aufzug hinauf auf den Turm ist lohnenswert, weil man von dort oben einen wundervollen 360-Grad-Panoramablick über die Stadt hat. Einer der Touristenführer, der uns zufällig vorbeikommen sah, sprang uns direkt zur Seite und versorgte uns spontan mit vielen Informationen rund um dieses schöne alte Gebäude, und das sehr sympathisch und witzig.

Washington Old Post Office Mall

Mit dem Circleliner, in dem man für einen Dollar pro Person so weit mitfahren kann, wie man möchte, fuhren wir nach Georgetown. Hier hat man das Gefühl, in einer völlig anderen Stadt zu sein! Alte Gebäude entlang der Straßen, sehr viele verschiedene Geschäfte mit ausgefallener Kleidung und Washingtons ältestes Gebäude, das Old Stone House, sind hier zu finden. Es macht Spaß, die Straßen entlangzuschlendern und immer wieder neue und überraschende Dinge zu entdecken. Besonders schön fanden wir den Garten hinter dem Old Stone House, in dem wir ganz entspannt unsere leckeren Cupcakes verspeisten. Eine kleine Oase der Ruhe, die wir hier so nicht vermutet hätten.

 Old Stone House in Georgetown in Washington

Von dort aus fuhren wir zur Union Station. Sie ist für einen Bahnhof wirklich erstaunlich schön, ein Blick hinein lohnt sich auf jeden Fall. In dem Buchladen, den wir dort ansteuerten, empfahl uns die nette Kassiererin, wir sollten unbedingt in die Shopping Mall am Pentagon fahren – „It’s so big that you’ll get crazy!“. Sie sagte uns, die Geschäfte dort hätten auch alle bis mindestens 21 oder 22 Uhr geöffnet (wie sich dann herausstellte, schließen die meisten sogar erst nach Mitternacht!). Also fuhren wir mit dem Sightseeing-Bus direkt dorthin – und sie hatte nicht zu viel versprochen. Wir standen staunend in einer bereits weihnachtlich geschmückten Einkaufswelt, die wir in solchen Dimensionen noch nicht gesehen hatten. Hier konnten wir unser Vorhaben, Shopping bis die Kreditkarten glühen, hervorragend in die Tat umsetzen! Gegen 23 Uhr stolperten wir mit jeder Menge Tüten bewaffnet dann wieder Richtung Hotel, völlig erschöpft, aber glücklich.

Shopping Mall am Pentagon in Washington Washington Pentagon Mall

 

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18.November 2011  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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