25 Kilometer rund um Whistler

Green Lake mit Wasserflugzeug, Whistler, BC

Der Green Lake in der Nähe von Whistler

Nach einer entspannten Nacht auf dem Klahanie Campground haben wir in Ruhe ausgecheckt und setzen unsere Kanada Reise mit einem Spaziergang an den Shannon Falls  fort. Der Startpunkt für verschiedene Wanderwege befindet sich an einem Parkplatz direkt gegenüber dem Campground. Man kann je nach Lust und Zeit zwischen verschiedenen Touren wählen; die Wege sind auf einer Karte eingezeichnet und gut beschildert. Wir haben uns für die einfache Variante entschieden und keine große Wanderung gemacht, sondern uns die Shannon Falls nur vom Aussichtspunkt am Fuße der Wasserfälle aus angeschaut – ein toller Blick!

Nach dieser kleinen Runde sind wir auf dem berühmten Sea-to-Sky Highway in Richtung Whistler gefahren. Unterwegs hat man viele sehr schöne Ausblicke auf den Howe Sound, und immer wieder bieten sich Möglichkeiten für kleinere oder größere Wanderungen. Wir haben noch einen Spaziergang zu den Brandywine Falls gemacht. Der Parkplatz ist am Highway ausgeschildert, und der Spaziergang lohnt sich sehr. Die Wasserfälle, auf die man vom Aussichtspunkt aus einen tollen Blick hat, sind mit 70 Metern Höhe schon ziemlich beeindruckend. Ein weiterer Aussichtspunkt bietet einen wunderschönen Blick auf den Daisy Lake und die Berge. Bei klarer Sicht (die wir an dem Tag zum Glück hatten) scheint sich der Blick in das Tal im Endlosen zu verlieren.

Sea-to-Sky-Highway, Garibaldi PP

Der Sea-to-Sky Highway im Garibaldi Provincial Park

Shannon Falls, Squamish

Die Shannon Falls in Squamish

 

 

 

 

 

 

 

Kurz vor Whistler gab es wieder eine kleine Überraschung am Straßenrand: Wir wurden von einem Schwarzbären empfangen! Leider wurde das Wetter etwas schlechter, und es fing an zu regnen, deshalb fuhren wir zunächst zum Campingplatz. Das Riverside Resort Whistler können wir nur empfehlen. Etwas außerhalb des Ortskerns gelegen, dafür jedoch mit direktem Zugang zu schönen Wanderwegen, bietet der Campground sehr neue und gepflegte Plätze oberhalb des Fitzsimmons Creek (mit Half Hook-Up ) und Plätze mit Full Hook-Up (mit Strom-, Frisch- und Abwasseranschlüssen) rund um das Haupthaus. Wir können vor allem die Half-Hook-Up-Plätze empfehlen, denn von dort aus hat man einen schönen Blick über den Creek und einen direkten Zugang zu den Wanderwegen, außerdem liegen die Plätze etwas weiter von der Straße entfernt und sind daher deutlich ruhiger.

Da auf den Bergen noch viel Schnee lag und wir unsere ersehnte Gipfelwanderung deshalb leider streichen mussten, haben wir uns am nächsten Tag dazu entschieden, den Valley Trail rund um und durch Whistler zu wandern. Ein sehr empfehlenswerter Wanderweg, der ideal geeignet ist, einen guten Eindruck von Whistler und Umgebung zu bekommen. Außerdem kann der Weg mit seinen vielen Abzweigungen je nach Lust, Zeit und Kondition abgekürzt oder verlängert werden. Wir hatten große Lust auf eine längere Strecke und wanderten 25 Kilometer auf dem großen Rundweg, der uns immer wieder tolle Aussichten auf den Whistler und den Blackcomb Mountain bot. Der Weg begann direkt am Campingplatz und führte uns zunächst zum Lost Lake, einem sehr schönen See mitten im Wald. Bei gutem Wetter kann man dort schwimmen oder auf dem Steg die Beine baumeln lassen. Wir gingen direkt weiter in den Ortskern von Whistler, in das Upper und auch das Lower Village – beide sind sehr sehenswert. Man merkt zwar, dass Whistler ein noch junger Ort ist, der sich stark am Tourismus orientiert, dennoch wirkt die Architektur der Häuser ursprünglich und authentisch. Viel mehr noch als das Ortsbild hat uns in Whistler die offene, freundliche und sehr lebendige Stimmung begeistert. Viele junge, aktive Einwohner und Touristen sind dort und zeigen, dass es sich hier um ein Mekka für Outdoor-Sportler handelt.

Mann am Viewpoint Daisy Lake 2

Der Ausblick vom Daisy Lake Viewpoint

Fahnenmäste in Whistler 2

Verschiedene Flaggen in Whistler

 

 

 

 

 

 

Steinskulptur in Whistler

In Whistler gibt es viel zu sehen

Picknickecke am Alta Lake in Whistler

Der Alta Lake in Whistler

 

 

 

 

 

 

 

Vom Village führte uns der Valley Trail zum Alta Lake und zum Nita Lake, zwei wunderschöne Seen mit herrlich klarem Wasser. Ein sehr schöner Weg führt um den Alta Lake herum, und an mehreren Strandabschnitten gibt es Picknick-Möglichkeiten sowie Kanu- und Bootsverleihe. Im Rainbow Park haben wir sogar Volleyballfelder und große Liegewiesen gesehen. Am Alta Lake stehen aber auch viele beeindruckende Häuser direkt am See – sehr schön anzuschauen, mit viel Holz und Natursteinen. Oftmals hat man den Eindruck, dass die Häuser behutsam in die Umgebung integriert wurden, zum Beispiel sind die Veranden um die Bäume herumgebaut worden.

Dann wanderten wir auf dem Valley Trail weiter zum Green Lake, wo wir eine längere Pause einlegten und ganz fasziniert die dort startenden und landenden Wasserflugzeuge beobachteten. Eine durchaus beliebte Möglichkeit, Whistler von Vancouver aus zu erreichen, ist das Wasserflugzeug – während des Fluges dürfte man bei gutem Wetter einen großartigen Blick auf das Bergpanorama haben. Nach mittlerweile etlichen Kilometern waren wir schon etwas erschöpft, zu unserem Campground war es jedoch nicht mehr weit, und wir ließen den schönen Tag gemütlich an einem Feuer ausklingen. Da für Whistler leider Regen angesagt war, entschieden wir uns, am nächsten Tag eine längere Strecke zu fahren. Ziel: der Wells Gray Provincial Park.

Campground Whistler, Whistler Riverside Resort mit Wohnmobilen

Riverside Resort Campground

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6.August 2013  Rubrik: Aktuellste Beiträge, Kanada  Autor:


Ein Kommentar für “25 Kilometer rund um Whistler”

  1. Cornelia Schweer sagt:

    Liebe Frau Landmeier,
    Ihr Reisebericht weckt in mir große Neugierde auf das Land!Sie haben ihn so geschrieben,dass ich mir die Landschaft und Ihre Erlebnisse bildlich vorstellen konnte!
    Danke!
    Herzliche Grüße
    Cornelia Schweer

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